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H E R Z L I C H W I L L K O M M E N

auf meiner Homepage

D E R S P A G A T

Wer kämpft, kann auch verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren

Bertold Brecht

Der Name der Homepage bezieht sich auf Buch, das ich 2008 schrieb. Der jetzige Inhalt hat nichts mehr mit dem Buch zu tun. Da ich den Titel der Homepage nicht kostenpflichtig ändern wollte, habe ich ihn behalten. Soll der Begriff Spagat auf den neuen Inhalt bezogen werden, handelt es sich - bezogem auf mich - um den immer wieder neu versuchten Spagat in meinem Leben.

Zu den Gedichten:
Reimen gibt chenem Banalen Würze
Nicht zuletzt durch die prägnante Kürze
Sie enthalten trotzdem des Pudels Kern
In gereimter Form hören das die meisten gern
Denn die Worte machen den Inhalt oft milde
Und trotzdem ist der Hörer bald im Bilde
Was der andere versuchte in Worte zu fassen
Dem Zuhörer wäre es oft lieber gewesen, er hätte es unterlassen
Umkränzen Reime nämlich den Sinn des Gesagten
Was viele sich nicht auszudrücken wagten
Gedichte verleihen dem Gemeinten Eleganz und Biss
Woran sich manch einer vorher die Zähne ausriss
Um das Gewollte zu erzählen
Versuchte er zwar die richtigen Worte zu wählen
Aber der deutsche Satz ist zwar klar und recht
Um die Stimmung zu treffen, ist er aber oft schlecht
Reime verbreiten dagegen eine gewisse Atmosphäre
Und nehmen einer Situation oft die unnötige Schwere
Sie machen das Ausgedrückte federleicht
Was zur Entspannung erhitzter Gemüter meist reicht
So verbreiten Gedichte sowohl Witz als auch Balsam fürs Herz
Während gut formulierte Sätze oft verursachen Schmerz
Das Gedicht verleiht dem Moment einen gewissen Esprit (frz.)
Und macht, dass man das Gesagte vergessen wird so leicht nie
Denn das Gereimte formuliert oft schwer verdauliche Sätze
Und macht aus ihnen dadurch unvergessliche Schätze
Die einmalig sind und im Gedächtnis bleiben
Und das nur, weil man versuchte in Reimen zu schreiben
Sie machen die Worte federleicht und wärmen die Seele
Ohne das man den Zuhörer mit der Wahrheit allzusehr quäle
Stattdessen wird die Wahrheit gereicht gut verpackt und dekoriert
Sodass man das Interesse an ihr nicht so leicht verliert
Jesus beispielsweise erzählte den Jüngern Geschichten
Die die Kernaussage in einem Gleichnis verdichten
Sie fassen die Wahrheit in einem Gleichnis zusammen
Die verstanden wurden ohne die Einzelnen zu verdammen
Gleichnisse dienten damals als warmes Medium
Was die Jünger überzeugte, blieben hinterher (meistens) stumm
Denn jeder wusste, was Jesus ihnen sagen wollte,
Und jeder verstand, wie er in Zukunft leben sollte
Reime betten die Wahrheit ein in ein warnes Tuch
Was man nicht lesen muss in irgendeinem schlauen Buch
In einem Gedicht verbirgt sich oft ein nicht sofort erkennbarer Schatz
Ohne das dafür bemüht wurde ein hoch komplizierter Satz
Denn die Wahrheit verhüllt sich oft in irdenen Gefäßen
Die manchmal angefüllt sind mit auf Anhieb nicht erkennbaren Späßen
Gleichnisse sind dagegen von prosaischer Natur
Während Reime spielen auf einer anderen - nämlich - poetischen Klaviatur
Die Wahrhheit sucht sich verschiedene Wege, auf denen sie geht
Das Ziel ist jedoch immer, dass sie jeder versteht
Denn Reime dienen manchmal auch als ein irdisches Gefäß
Das dem Verständnis der Leserinnen und Leser ist gemäß
Man kann die Wahrheit verschieden anbieten
Ob in Geschichten oder in Mythen
Hauptsache ist, dass der Leser die angebotene Wahrheit erkennt
Und des Pudels Kern nicht etwa verpennt.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen

Lit.: AMEN

Wo Gott eine Kirche baut, errichtet der Teufel eine Kapelle daneben

ISBN 978-3-86389-187-5 60 Seiten 9.80 €
(Lyrische Betrachtungen)

Selbstbestimmung
im 21. Jahrhundert
und authentisches Sterben

(Sachbuch)

ISBN 978-3-955095509-059-5 164 Seiten 12,90€

neu: Erlebte Welt

Die Welt mit allen Sinnen erleben

(lyrische Reflexionen)

ISBN 978-1-8372-1669-1 78 Seiten 11,80€

Der Verlag Frankfurter Verlagsgruppe) hat den Text leider vollkommen falsch formatiert.

I. TEIL

LYRISCHE SELBSTREFLEXIONEN über das LEBEN

Die ganze Vielfalt, der ganze Reiz, die Schönheit des Lebens
besteht aus Schatten und Licht

Leo N. Tolstoi (aus Anna Karina)

II. TEIL

KOMMUNALPOLITISCHE RFLEXIONEN

Der Teufel wusste nicht, was er tat,
als er den Menschen politisch machte

Shakespeare

III. TEIL

politische REFLEXIONEN bezüglich KRIEG und TERROR

Keiner ist weise,
die (der) nicht das Dunkel kennt

Hermann Hesse

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